Feuerwehr zu Besuch im "Heidehort" in Altenwahlingen

Kürzlich hatte die Feuerwehr in Altenwahlingen die Aufgabe, den 37 Bewohnern des "Heidehortes", ein Wohnheim für geistig behinderte Menschen, die Grundlagen des Brandschutzes Nahe zu bringen. Hierzu demonstrierten die Brandschützer mit Hilfe eines Hausmodells, wie sich der Rauch im Haus ausbreiten kann und wie ein Rauchmelder funktioniert. Gemeinsam wurde das Verhalten in einem Brandfall erarbeitet, wobei einige Bewohner auch auf die Erfahrung aus ihrer Tätigkeit in den Behindertenwerkstätten profitieren konnten.

 

Brandschutzaufklärung im "Heidehort" in Altenwahlingen

 

Über Funk orderte Altenwahlingens Ortsbrandmeister Willi Sprengel zwei mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute in den Aufenthaltsraum des Wohnheimes. Diese gingen durch die Reihen und sprachen die Bewohner an. Anfängliche Ängste konnten schnell ausgeräumt werden, nachdem die Vermummten Helm und Atemschutzgeräte abnahmen und die Bewohner die Feuerwehrmänner erkannten. Hintergrund dieser Aktion war es, den Bewohnern die Angst vor den maskierten, durch die Atemschutzausrüstung andersartig klingenden, großen Wesen zu nehmen.

 

Für alle Bewohner wurden noch Bildergeschichten zum Thema "Verhalten im Brandfall" verteilt, bevor es nach draußen ging. Auf der angrenzenden Wiese hatten die Helfer der Altenwahlinger Ortswehr brennende Feuerkörbe vorbereitet. Nach einer kurzen Erläuterung, wie ein Feuerlöscher bedient wird, nahmen einige Bewohner die Möglichkeit wahr, selbst einmal den Umgang mit einem Löscher zu testen. Anschließend nahmen die Bewohner die Fahrzeugausrüstung in Augenschein . Sie zeigten sich sehr interessiert und stellen viele Fragen zum Thema "Feuerwehr", die die Brandschützer gerne beantworteten. Einige Heimbewohner erkundigten sich gleich, welche Voraussetzungen ein angehender Feuerwehrmann mitbringen muss. "Ein ereignisreicher Abend, auch für die Helfer der Feuerwehr", so Ute Oelkers vom Team der Brandschutzerzieher, "denn das Erarbeiten und der Umgang mit behinderten Menschen war auch für uns zum Teil neu; aber es hat uns viel Spaß gemacht."

 

 

(Quelle: Freiwillige Feuerwehr in der Samtgemeinde Rethem (Aller), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Gemeindepressewartin Ute Oelkers, Fotos: FF Rethem/Heidehort)

 

 

Wir kümmern uns!