Bingo-Umweltstiftung fördert Mühlensanierung

Mit 20.000 Euro beteiligt sich die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung an der Sanierung der über 400 Jahre alten Bockwindmühle in Rethem (Aller). Die Mühle ist einsturzgefährdet, ihr Dach ist undicht und die Seitenverscharlung ist nicht mehr in Ordnung. Als Ersatz für die vor vier Jahren abgebauten alten Flügel sollen vier neue Flügel mit Segeltuchbespannung montiert werden. Auch die Mühlentechnik wird in Stand gesetzt.

 

 

 

Stadtdirektor Voige konnte weiterhin als Förderer für die Sanierung der Bockwindmühle derzeit

die Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg, die  Volksbank Lüneburger Heide eG

und Naturstrom Groß Eilstorf GmbH & Co. KG gewinnen. Ein Großteil der Kosten wird über die LEADER Förderung finanziert.  „Nach der Sanierung soll die Mühle wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, was jetzt wegen der Einsturzgefahr nicht möglich ist“ so Stadtdirektor Voige.

 

Die Kosten sind um etwa 40.000 Euro gegenüber den ursprünglichen Planungen auf 152.000 Euro gestiegen, da ein Gutachten nachwies, dass die Sanierung umfangreicher ausfallen müsse als erwartet. „Daraufhin hat die Stadt Rethem trotz der angespannten Haushaltslage ihren Eigenanteil um 19.000 Euro erhöht“, lobt Stiftungsgeschäftsführer Karsten Behr das Engagement der Stadt. Stadtdirektor Cort-Brün Voige  und  Bürgmeister Frank Leverenz blicken dem Start der Sanierung des Wahrzeichens Rethem (Aller) freudig entgegen. Sollte alles planmäßig laufen, kann voraussichtlich im Mai begonnen werden.