Verbrennen pflanzlicher Abfälle –

Die Festsetzung allgemeiner Brenntage, wie sie bis Anfang 2014 in der Samtgemeinde Rethem (Aller) üblich waren, ist nach der neuen Pflanzenabfallverordnung des Landes nicht mehr möglich.

 

Seit dem 28. Januar 2015 gilt in Niedersachsen die neue Pflanzenabfallverordnung. Danach sind Pflanzenabfälle zu verwerten. Sie können zu den Sammelstellen für Grüngut gebracht oder auf dem eigenen Grundstück kompostiert oder geschreddert werden. Ein Verbrennen ist grundsätzlich nicht mehr zulässig.

 

Nur in besonderen Einzelfällen kann die untere Abfallbehörde eine Verbrennung auf Antrag genehmigen. Eine Ausnahmegenehmigung kann erteilt werden, wenn die Verwertung oder Überlassung an den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger technisch nicht möglich sind oder wirtschaftlich nicht zugemutet werden können.

 

Mit der Verordnung wird nach einer Anzeige bei der unteren Abfallbehörde zugelassen, pflanzliche Abfälle zum Zweck der Beseitigung zu verbrennen, wenn

 

ein Befall mit bestimmten Schadorganismen vorliegt oder

 

es bei im Wald angefallenen pflanzlichen Abfällen aus Gründen des Forstschutzes oder aus kulturtechnischen Gründen erforderlich ist.

 

Für die Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Rethem (Aller) bedeutet dieses, dass Anträge bzw. Anzeigen nach der Pflanzenabfallverordnung an den Landkreis Heidekreis zu richten sind. Ansprechpartner beim Landkreis Heidekreis ist Herr M. Kühn.

 

Kontaktdaten:

Harburger Straße 2, 29614 Soltau

Telefonnummer 05191/970.683,

E-Mail: m.kuehn@heidekreis.de