Friedhofsordnung der Samtgemeinde Rethem – Appell an Hundehalter





Im vergangenen Jahr wurde eine neue Friedhofssatzung beschlossen. Die wesentlichen Punkte sind auf neu angebrachten Schildern an den Eingängen der acht kommunalen Friedhöfe dargestellt.

 

Friedhöfe sind in der heutigen Zeit mehr als reine Begräbnisstätten. Die Bestattungskultur verändert sich ebenso wie das Nutzerverhalten. Auch in ländlichen Regionen gibt es bereits mehr Urnenbestattungen als Erdbestattungen. Große Familiengrabstätten werden zurück gegeben. Hier werden vielfach Rasenflächen angelegt die von den Bediensteten der Samtgemeinde gepflegt werden. Friedhöfe werden immer mehr zu parkähnlichen Grünanlagen die nicht nur von Angehörigen der Bestatteten gern aufgesucht werden. Diese Nutzung für Erholungszwecke ist gewünscht und wird begrüßt, solange die Ruhe der Toten nicht gestört wird. Beim Betreten und der Nutzung ist aber stets die besondere Würde des Friedhofes zu berücksichtigen.

 

Durch die vermehrte Nutzung der Friedhöfe stellt die Friedhofsverwaltung leider fest, dass Hundehalter die Grün- und Freiflächen vermehrt als Hundetoilette nutzen. Das ist ein pietätloses Verhalten und beeinträchtigt die Friedhofsgärtner bei Ihrer Pflegearbeit.

 

Die Friedhofsverwaltung weist darauf hin, dass die Friedhofssatzung zu beachten ist. Danach ist es nicht gestattet Hunde – es sei denn es handelt sich um Blindenhunde – mit auf die Friedhofsanlage zu nehmen. Die Verwaltung wird zukünftig verstärkt auf ein solches ordnungswidriges Verhalten achten und dieses auch ahnden.

 

Abschließend wird nochmals darauf hingewiesen, dass Hundehinterlassenschaften in allen öffentlichen Bereichen vom Hundehalter aufzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen sind.