Dorfentwicklung Dorfregion „von Bierde bis Wittlohe“


Hier finden Sie eine Übersicht mit den wesentlichen Informationen zur

 

„Dorfregion von Bierde bis Wittlohe“

 

Folgende Punkte werden nachfolgend kurz erläutert:

 



1.   1.Grundinformationen zu den Orten in der Dorfregion



Die acht Dörfer Bierde, Böhme, Altenwahlingen, Kirchwahlingen (Gemeinde Böhme), Groß Häuslingen, Klein Häuslingen (Gemeinde Häuslingen), Otersen und Wittlohe (Gemeinde Kirchlinteln) liegen alle an der Landesstraße 159 und haben sich gemeinsam als Dorfregion um die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen beworben. Der Antrag wurde im Frühjahr 2017 in Hannover bewilligt.

 

Bis zum Sommer 2018 ist ein gemeinsamer Dorfentwicklungsplan unter intensiver Beteiligung der Bevölkerung zu erstellen. Begleitet werden die Dörfer dabei von den Planungsbüros KoRiS, Hannover und Stadtlandschaft, ebenfalls aus Hannover. Dieser Dorfentwicklungsplan bildet dann die Fördergrundlage für die Umsetzung von öffentlichen und privaten Maßnahmen und Projekten.

 

Voraussichtlich ab Sommer 2018 können erste Förderanträge – sowohl von Privatpersonen wie auch von den beteiligten Gemeinden – gestellt werden.


Die acht Dörfer sind überwiegend landwirtschaftlich geprägt und eher als strukturschwach zu bezeichnen, es gibt keine gravierenden Unterschiede. Auch bei der Größe der jeweiligen Orte ist eine annähernde Gleichheit vorhanden (größte Orte: Groß Häuslingen ca. 770 Einwohner und Otersen ca. 500 Einwohner, kleinste Orte: Klein Häuslingen, Kirchwahlingen und Wittlohe ca. 90 bis 120 Einwohner, alle anderen Orte zwischen ca. 200 bis 350 Einwohner).



Dörfer

Gemeinde

Landkreis

Einwohner

Fläche

Bierde

Böhme

Altenwahlingen

Kirchwahlingen

Groß Häuslingen

Klein Häuslingen mit einem Teil von Ludwigslust

Otersen

Wittlohe



 

1.   2. Welche Ziele werden mit der Dorfentwicklungsplanung verfolgt?

 

 

Das Dorfentwicklungsprogramm ist Teil der Strukturpolitik des Landes Niedersachsen zur Erhaltung und Entwicklung der ländlichen Räume und wird nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) gefördert.  Vorrangiges Ziel des Dorfentwicklungsprozesses in der Region ist es, die strukturellen Bedingungen und die Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

 

Neben der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sollen die ortsbild-prägende Bausubstanz mit erkennbarem historischem Charakter, das dörfliche Wohnumfeld und die ökologische Vielfalt gesichert und verbessert werden. Besonderes Augenmerk wird auf die Handlungsfelder Demografie, Flächeneinsparung, Klimaschutz, lokale Ökonomie und Daseinsvorsorge gelegt.



1.   3.Wer ist Ansprechpartner für die Dorfregion? Wie kann ich mich an dem Prozess für mein Dorf beteiligen?

 

Wer sich an den zahlreichen öffentlichen Dorf-Arbeitsgruppen, Exkursionen, Themen-Arbeitsgruppen und weiteren Veranstaltungen beteiligen möchte, kann die nächsten Termine bei

 

Jeanett Kirsch, KoRiS, Bödekerstraße 11, 30161 Hannover

Tel.: 0511/590974-30, Telefax: 0511/590974-60

eMail: kirsch@koris-hannoer.de

 

erfahren.

 

Nähere Auskünfte zum Dorfentwicklungsprozess bekommen sie auch bei

 

Gemeinde Böhme

Bürgermeister Gert Jastremski

Tel.:   05165/2191

eMail: jastremski@kastendieckhaus.de

 

Gemeinde Häuslingen

Bürgermeistern Dr. Kathrin Wrobel

Tel.: 05165/615

eMail: dr.kathrin.wrobel@t-online.de

 

Samtgemeinde Rethem (Aller)                  Samtgemeinde Rethem (Aller)

Bürgermeister Cort-Brün Voige                    Leiter Fachbereich Bürgerdienste

Harm-Dirk Hüppe

Tel.: 05165/9898-12                                      Tel.: 05165/9898-14

eMail: voige@rethem.de                               eMail: hueppe-harm-dirk@rethem.de

 

In der Strategiegruppe, die die Aktivitäten in der Dorfregion koordiniert und die Erstellung des Dorfentwicklungsplans begleitet, sind aus allen acht Dörfern Personen vertreten.

 

ðMMitglieder der Strategiegruppe

 

 


1.   4. Unter welchen Voraussetzungen kann ich einen privaten Förderantrag stellen und welche Fristen sind zu beachten?

 

Die Richtlinien für die Gewährung einer privaten Förderung sind in dem nachstehenden .pdf-Dokument erläutert.

 

t „Fördertatbestände“

 

 

1.   5. Wo erhalte ich das Antragsformular und wer ist mir bei der Antragstellung behilflich?

 

Das jeweils aktuelle Antragsformular kann kostenfrei von der Website des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums unter:

 

www.ml.niedersachsen.de/themen/entwicklung_laendlichen_raums/zile_zuwendungen_zur_integrier

ten_laendlichen_entwickliung/richtlinien-ueber-die-gewaehrung-von-zuwendungen-zur-integriertenlaendlichen-entwicklung---zile---136333.html

 

heruntergeladen werden.



Antragsformular - Download
Bitte hier klicken
 

 

 

Die Vordrucke können am PC ausgefüllt und abgespeichert werden.

 

Sofern Sie Fragen zur Förderfähigkeit eines privaten Vorhabens haben oder Hilfe bei der Antragstellung benötigen, wenden Sie sich bitte als erstes an:

 

Frau Karin Bukies

Planungsgruppe Stadtlandschaft

Lister Meile 21

30161 Hannover

Telefon: 0511/14391, Telefax: 0511/15338

eMail: karin.bukies@stadtlandschaft.de

 

 

2.   6. Was sonst noch wichtig ist

 

Mitmachen und dabei sein: Es geht um eine lebenswerte Zukunft in unseren Dörfern!

 

Dabei blicken wir über den Tellerrand und vernetzen uns mit den Einwohnerinnen und Einwohner unserer Nachbardörfer entlang der Landesstraße 159. Gemeinsam sind wir stark und finden Lösungen für die vor uns liegenden Aufgaben. Diese Aufgaben sind zum Beispiel:

 

ð  Wie halten wir die Jugend in den Dörfern?

ð  Was bieten wir unseren Senioren?

ð  Wie fördern wir die wirtschaftliche Entwicklung?

ð  Wie behält die Landwirtschaft einen angemessenen Stellenwert?

ð  Wie gehen wir mit Leerstand in einzelnen Gebäuden um?

ð  Wie sichern und verbessern wir die Mobilität in unseren Dörfern?

ð  Wie bewahren wir Natur und Umwelt für ein lebenswertes Leben in unseren Dörfern?

ð  Wie entwickelt sich die Nahversorgung für unsere Dörfer in den kommenden Jahren?

ð  Wie bleibt das gesellschaftliche und kulturelle Leben in unseren Dörfern attraktiv?

ð 

 

Es sind unsere Dörfer. Wenn wir diese Aufgaben nicht anpacken werden es andere für uns erst recht nicht tun.

 

ð  " „Projektideen / Arbeitspapier"

 

 

…und noch einige Fotos aus der „Dorfregion von Bierde bis Wittlohe: